Einfluss von Kosten auf die Geldanlage

Christian Geldanlage Leave a Comment

Das gefräßige Renditemonster – Kosten in der Geldanlage

Gerade beschäftigt mich das Thema „Einfluss von Kosten auf die Geldanlage“. Die Ergebnisse habe ich in einer Tabelle zusammengefügt:

BBG_Renditefresser_KOSTEN_650

War dir das Ergebnis in diesem Ausmaß bewusst?

Normalerweise würde man denken „Na ja, am Anfang immer mal 5 Prozent und dann die 1,5 Prozent im Jahr, das geht doch.“ Nun ja, ein Renditeunterschied von 29.000 Euro nur wegen der Kosten?! Ich finde das gravierend. Ich finde das vor allem deshalb gravierend, weil dieses Thema (aktiv gemanagte Fonds vs. passiv gemanagte Fonds = ETF) meiner Meinung nach immer noch stiefmütterlich behandelt wird. Wo ist denn hier die Politik zum Thema Altersvorsorge? Ich lass es an dieser Stelle erstmal bewenden und ärgere mich einfach ein bisschen.

Zum Thema: Was fängst du nun mit dieser Info am besten an?

TODO-Liste:

  1. Die Alternative „Sparplan“ fällt bei einer Renditeerwartung von 6 Prozent weg. Das aktuelle Zinsniveau lässt uns alle leider nur von solchen Renditen für sichere Anlagen träumen.
  2. Im ernst, wenn du dein Geld sicher anlegen willst (und was ist schon 100 Prozent sicher), dann machst du bei Beachtung der Inflation (offiziell etwa 2 Prozent) Verlust! So ist das, fertig.
  3. Du musst das Risiko steigern (wie und warum erklären wir demnächst), um langfristig höhere Renditen zu erwirtschaften. 6 Prozent sind da auch nicht unrealistisch.
  4. Wenn dir wieder einmal jemand einen aktiv gemanagten Fonds anbietet, dann frag einfach, ob die Anlage in ETF nicht die bessere Wahl ist.
  5. Ich bin gespannt, was euer Berater sagt. Wieso ist sein Angebot besser und vor allem effizienter? Frag ihn das und lass dir die Antwort SCHRIFTLICH geben. Dann hast du etwas in der Hand. Denn später gibt es immer 2 Storys zu erzählen.

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